FC Slovan Liberec – Olympique de Marseille 2:4
(6. Spieltag Gruppenphase Europa League – Stadion u Nisy, 10.12.2015)
Dass ich von den Ereignissen unseres Trips nur noch neblige Erinnerungen habe, ist wohl der Hauptgrund aus dem dieser Bericht erst so spät erscheint. Sorry.
Mit einer dieses Mal achtköpfigen Crew ging es am Donnerstagmittag mit dem Zug Richtung Liberec. Glücklicherweise konnten die Karten dieses Jahr vorher bestellt und gedruckt werden. Ein Jahr zuvor waren die Karten im Internet nur per Lieferung zu bestellen, was sich bei einem so gut organisierten Haufen wie unserem natürlich nicht umsetzten lässt.
Auf der Fahrt wurde gezockt und Bier verköstigt. Kaum angekommen sorgten auch die erstem Menschen, mit denen gesprochen wurde, für unser leibliches (Un)Wohl. Die Anmeldung im Hostel verlief wie immer sehr gemütlich. Das war aber wenigstens eins von drei markanten Dingen, die noch waren wie wir sie kannten, denn der Preiserhöhung von ca. 3€ (auf insgesamt ca. 10) folgten tatsächlich auch „Verbesserungen“, die dem Hostel etwas den Charme raubten. Wo waren das stickende Bad und die ebenfalls stickende Küche, die sich zwei Zimmer teilen? Wo waren die beklebten und/oder vollgetaggten Schränke? Wenigstens gab es in einem unserer Zimmer noch ein gutes B(r)ett und die Menschen, die den ganzen Tag auf den Fluren hocken und immer ’ne Kippe im Mund haben, waren auch noch da. Aus Zeitgründen fuhren wir mit dem Taxi zum Stadion. Beim Aussteigen standen wir eigentlich direkt in der Schlange, da am ganzen Stadion nur ein Tor offen war. Zu unserem Glück mussten wir hinter das Tor genau auf der anderen Seite des Stadions. Nach einiger Verwirrung und teilweisen Verlusten der Gang, fanden sich nach und nach doch alle auf einigermaßen zusammenhängenden Plätzen ein, die aber zu keiner unserer Karten passten. Links von uns standen die Gäste (mit St. Pauli- Flagge am Zaun), die Heimfans standen gegenüber und eine Splittergruppe rechts von uns.
Zum Spiel: Erstes Tor für Marseille dank verspäteter Ankunft verpasst, zum 2-0 traf Marseille per Steilpass, den der Stürmer nutzte, um am Hüter vorbeizugehen und lässig einzunetzen. Halbzeit. Das 3-0 fiel dann per Lupfer glücklicherweise auch auf unserer Seite. Dann flachte das Spiel ab, eigentlich die Gelegenheit um Biernachschub zu holen, leider verpasste ich dadurch gleich beide Anschlusstreffer von Liberec. Schade. Liberec machte mehr Druck und die Gäste nutzten dies kurz vor Schluss und markierten erneut per Lupfer den 2-4 Endstand.
Den Support von Marseille hab ich als ganz gut in Erinnerung: es wurde fast die ganze Zeit gesungen und in der zweiten Hälfte noch etwas Pyro gezündet. Meine Erinnerungen an den Heimsupport sind leider zu vernebelt.
Nach dem Spiel ging es in die schöne Kneipe, die schon länger von einigen wenigen von uns aufgesucht wird, wenn wir in Liberec zu Besuch sind. Aber auch dort war das Bild wie im Stadion und im Zug: Hopper! Aber davon lassen wir uns das Bier ja nicht verderben, also machten wir es uns bequem, ein paar schauten den Rest der 21.05 Uhr-Spiele, andere tranken nur. Gesungen wurde auch irgendwann und schon vor 12 verließen wir die Kneipe nach diesem anstrengenden Tag.
Letztes Highlight war, dass es echt geschafft werden kann in diesem Zustand noch über einen Stahlträger einen Fluss zu überqueren. Respekt Pöbler No. 1.
Am nächsten Morgen wurde leider aus mangelndem Interesse das Schwimmbad im Babylon nicht wahrgenommen und so wurden die letzten Kronen, die nicht mehr für Kippen reichten, in Spielautomaten gesteckt. Nächstes mal kommen wir wieder – Liberec international!


SV Babelsberg 03 – FC Carl Zeiss Jena 0:0
(15. Spieltag Regionalliga Nordost – Karl-Liebknecht-Stadion, 20.11.2015)
Da die Arbeit leider dem Besuch der vielversprechenden Auswärtspartie unserer Mindener Freunde in Essen im Wege stand, ging es kurzerhand ins nicht allzu weit entfernte Potsdam. Die obligatorische Flut an Absagen potentieller MitfahrerInnen später, wurde sich letztlich zu dritt gen Filmstadt in Bewegung gesetzt. Dank Bleifuß und des gekonnten Missachtens eines Parkverbots wurde noch kurz vor Ultimo das Karli erreicht. Um stolze elf Euro für ’nen Steher in einer viertklassigen (!) Begegnung ärmer – allerdings ohne kontrolliert worden zu sein, wurde ein Platz in der Nordkurve ergattert, um sich nach kurzer Suche zu den bekannten Gesichtern zu gesellen. Eine angesichts der Flutlichtpartie in Betracht gezogene Pyro-Show gab es zwar nicht zu bewundern, jedoch konnte die Heimseite um FI ’99 zu Beginn mit einer kleinen, aber feinen Choreo aufwarten: Papptafeln, als auch vor und hinter der Nordkurve angebrachte Tapeten unterteilten den Block in den Farben blau-weiß-blau, wobei das vordere Transparent mittig das Vereinslogo zierte, welches zu beiden Seiten von den Flutlichtmasten des Karlis flankiert wurde. Anschließend ersetzten dutzende Wunderkerzen die zuvor hochgehaltenen Papptafeln. Die ungefähr hundertfünfzigköpfige, der Südkurve zuzurechnende Fraktion unter den annähernd 600 Gästen startete derweil mit einem Fahnen-Intro. Einen weitaus bleibenderen Eindruck hinterließ hingegen der am Gästeblock hängende Kuttenlappen „Saufen schmeckt gut“ – da kann sich die Equipe ja nur hochgradig motiviert fühlen!
Sportlich gesehen konnte indes durchaus von einem Spitzenspiel die Rede sein, empfing doch der Tabellensechste den Ligakrösus, was dann letztlich auch recht passable 3.271 Kibice ins Rund locken sollte. Da die Begegnung mal wieder weitgehend verquatscht wurde, kann zum eigentlichen Spielgeschehen nicht viel gesagt werden, was sich unter anderem darin widerspiegelt, dass meine Wenigkeit geschlagene 40 Minuten davon ausging, dass der in der ersten Halbzeit erzielte Abseitstreffer seitens der Hausherren tatsächlich Bestand habe. Jena steuerte im zweiten Durchgang ebenfalls noch einen Abseitstreffer bei, womit bei der letztendlichen Nullnummer auch unter diesem Aspekt ein Remis zu Buche stand. Den Gästen kostete dies aber immerhin die Tabellenspitze, welche bis dato in immer weitere Ferne rücken sollte.
Zum Geschehen auf den Rängen ist noch ergänzend sagen, dass in der Nordkurve, welche an diesem Tage erneut Unterstützung von Olympique Marseille erfuhr, per Spruchband an den von Nazis ermordeten Berliner Hausbesetzer Silvio Meier erinnert wurde, dessen Todestag sich just am Folgetag zum 23. Mal jährte. Des Weiteren wurde mittels zweisprachig gehaltenem Spruchband sowie exemplarischen Konterfeis auf Doppelhaltern an Opfer rechter Gewalt in Russland erinnert – rest in power! Währenddessen beließen es die Gäste hinsichtlich erwähnenswerter Aktionen bei dem im Anschluss ans Spiel gezeigten „Südkurve bleibt!“-Banner sowie nach Spielende Eierschaukeln in Richtung der circa 30 Gestalten, welche sich hinter der bekannten „Sportlich Elegant“-Zaunfahne auf der Haupt versammelt hatten. Nachdem alle mal ganz kräftig am Zaun rütteln sowie obszön gestikulieren durften und die Bullen schließlich Stellung bezogen, war die Chose erwartungsgemäß wieder gegessen. In Sachen Support blieben unterdessen beide Seiten eher blass, da sich die Partie gemessen an der unmittelbaren Nähe zu beiden Stimmungskernen eben doch recht ungehindert verquatschen ließ.
Zu guter Letzt noch einige Gedanken zu den Gästen aus der selbsternannten Lichtstadt, denn wo Licht ist, ist bekanntermaßen auch Schatten: mit ehrlichem Interesse vor geraumer Zeit die gesammelten Werke des Bratwurstdealers der Rückrunde 14/15 besorgt, aber in Anbetracht der omnipräsenten Selbstbeweihräucherung anschließend eigentlich nur noch kotzen können – vor allem auch aufgrund der offenen Widersprüche. Da wird sich schon mal selbst eine gewisse Reife als Gruppe attestiert, währenddessen sich viele Berichte wie Leserbriefe aus der Bravo lesen: in der Pubertät hängengebliebene Studenten, welche sabbernd die Oberweite ihrer Sitznachbarinnen abfeiern. Ein studentisch eloquenter Duktus darf hingegen nicht fehlen, um dem zum Trotz zumindest den eigenen Bildungsgrad nachdrücklich zu zementieren; auch wenn dies bedeutet, dass beispielsweise das Wörtchen „respektive“ inflationär in jeden Text geballert wird, egal ob es nun semantisch Sinn ergibt oder nicht. Die (mangelnde) Orthografie von Gastschreibern wird daher schon mal salopp bildungschauvinistisch kommentiert, obgleich der eigene Gruppenname ja selbst die Verkörperung orthografische Magerkost ist. Wenn allerdings schon nicht grammatisch, so gleiche doch immerhin das Erscheinungsbild der Südkurve der einer kleinen italienischen Kurve. Smartphones in der ersten Reihe eines Corteos dürften zwar so ziemlich die Antithese dessen sein, die einzigartige in Jena vorherrschende Mentalität weiß dies jedoch gekonnt zu vereinen. Ohnehin scheint ferner das eigene Erscheinungsbild, „respektive“ die Zaunbeflaggung sehr libidinös zu wirken, wird sich hierauf doch in aller Regelmäßigkeit einer gekeult. Dass die stilistisch nicht wirklich miteinander harmonierenden drei Lappen objektiv betrachtet vielleicht nicht der Augenschmaus schlechthin sind, sei mal dahingestellt. Natürlich ließe sich das jetzt noch fortsetzen, doch vermögen es die kompensatorisch Größten der Welt (die Rede ist nicht von Traktor Dösen) wohl selbst am treffendsten die Sache zu karikieren: „Wir haben klare Ziele und klare Gedanken, welche den Bratwurstdealer auf Grund aller Umstände nicht nur zur irgendeinem deutschen Spieltagszine machen, sondern zu DEM deutschen Spieltagszine! […] Wir sind führend, und das in Liga vier!“ Ja nee, ist klar… Napoleon-Komplex allez!


SC Gitter – 1. SC Göttingen 05 3:2
(10. Spieltag Landesliga Braunschweig – Sportplatz im Osterfeld, 18.10.2015)
Nachdem sich am Vortag noch gepflegt einer mit den Genossen aus Minden und Hannover in Göttingen reingestellt wurde, ging es nach einer viel zu kurzen Nacht für zwei von uns zurück zu unserem Gefährt. Dort wartete schließlich sehnsüchtig der Dritte im Bunde, welcher in altbekannter Manier Bier, Korn und Schnapsglasweitwurf einer Mütze Schlaf vorzog und derart ein weiteres Kneipenverbot seiner Sammlung hinzufügen durfte. Infolgedessen war die nicht einmal einstündige Fahrt nach Salzgitter von exzessivem Gepöbel gegen die Stadt Göttingen im Allgemeinen und schmierige Wessi-Studenten im Besonderen geprägt, ehe das unbezwingbare Reich der Träume dem ein Ende setzte. Nachdem just eine Woche zuvor der Tod Oury Jallohs in einer Dessauer Polizeizelle filmisch mit einem in Salzgitter handelnden Tatort verarbeitet wurde, waren wir nun also selbst vor Ort – (rassistische) Bullen konnten indes zwar keine erspäht werden, aber auch ansonsten gab es im Grunde genommen nicht sonderlich was zu entdecken. Das Ganze glich in etwa einem Stück ostdeutscher provinzieller Tristesse, die nach Westen verfrachtet wurde und daher zumindest über einen Kreisverkehr, das heimliche kulturelle Highlight, verfügte.
Ausfallgeschwächt ging es letztlich gen Sportplatz, wo bei unserer Ankunft die Zweitvertretung der Hausherren auf dem Kunstrasenplatz mit der letzten Aktion des Spiels noch das Siegtor erzielte. Grund genug sich mal wieder ein paar Bier zu gönnen; das sonnige Herbstwetter tat sein Übriges. Ein gutes Dutzend Göttinger rund um die Rasensportguerilla wohnte dem bereits ebenfalls bei, wobei die Hoffnung, dass es sich hierbei um die trinkfreudigere Vorhut handele, enttäuscht werden sollte. Eine Autobesatzung und zwei Kutten später war der Gästeanhang früher als angenommen denn auch schon komplettiert. Insgesamt dürften dem Spitzenspiel um die 150 Menschen beigewohnt haben. Immerhin empfing in der sechsthöchsten Spielklasse der Letzte den Vorletzten, was somit im Übrigen dank des vorhandenen Rasenplatzes als Ausweichort einer der wenigen Partien bleiben sollte, die an jenem Wochenende aufgrund des vorherigen schweren Unwetters ausgespielt wurde. Circa die Hälfte der mitgereisten Gäste versuchte sich während der ersten zehn Spielminuten noch am Support, ehe sich dieser fortan – wenn überhaupt – aufs Fahnenschwenken beschränkte. Grund hierfür war sicherlich auch die frühe Führung seitens der Hausherren, die jedoch noch vor Halbzeitpfiff egalisiert werden konnte. Dies rief in der Folge natürlich die für unterklassige Begegnungen obligatorische Sektion Ü60-Pöbel auf den Plan, die den lediglich wenige Dezimeter (unterschätzte Maßeinheit) entfernt stehenden Jungschiri angesichts dessen vermeintlicher bzw. tatsächlicher Fehlentscheidungen den Kopf abbeißen zu wollen.
Nach meinem dritten Toilettengang (so ’ne Wochenenden erweisen sich zusehends als echte Hürden für meinen Verdauungstrakt) im überaus edlen Vereinshaus, war mein Mitstreiter schon mit einem der Gäste am Schnaggen. Dieser erklärte uns folgend auch den doch eher dürftigen Auftritt auf den Traversen: als Absteiger aus der Oberliga, welcher eigentlich schon in der Vorsaison sportlich hätte absteigen müssen, steht Göttingen nun erneut im Tabellenkeller, was summa summarum um die zehn Pflichtspielsiege aus den letzten 80 (!) Partien bedeutet und verdeutlicht, weshalb die Motivation – sowohl überhaupt auswärts zu fahren, als auch noch das Maul aufzubekommen – am Boden ist. Der Rest der Begegnung wurde dementsprechend verquatscht und vertrunken (sofern denn mal nichts verschüttet wurde), sodass sich trotz drei in jener Woche zu Gemüte geführten – und mitunter auch durchaus torreichen – Fußballpartien die Anzahl der gesehenen Tore ziemlich ausbaufähig gestaltete. Denn so konnten die Gäste kurz nach Pausentee überraschenderweise in Führung gehen, welche von Heimseite jedoch postwendend nichtig gemacht wurde und vier Minuten vor Ultimo gar wieder gedreht wurde. Fast schon revolutionär anmutend war abschließend übrigens, dass ein Regenrohr als Behälter für leere Bierbecher fungierte – Wahnsinnsidee und so bisher noch nicht gesehen. Oi.


RB Leipzig II – FSV Zwickau 1:0
(11. Spieltag Regionalliga Nordost – Stadion am Bad, 14.10.2015)
Während vormittags noch das Winterchaos in Form des ersten Schnees dieser Saison die hiesige Tieflandsbucht heimsuchte, galt es abends nach einem leidigen Wochenende ohne Fußball das Verlangen nach dem runden Leder endlich zu stillen. Angesichts von Maloche am Folgetag sowie mangels fahrbarem Untersatz musste hierfür eben die waschechte Perle der Regio Nordost herhalten: RB II. So richtig dafür begeistern konnte sich erwartungsgemäß keine*r, sodass die kurzweilige S-Bahnfahrt in die Leipziger Peripherie schlussendlich zu zweit angetreten wurde. Am Makranstädter Stadion am Bad angekommen, konnte sogleich bestaunt werden, wer bzw. zum Teil was hier auf Heimseite so alles angespült wurde: konvertierte Kutten mit zum Teil erbärmlichsten Kopfbekleidungen, geschniegeltes Yuppiepack, die Camp David-Fanboys und zu guter Letzt die seidenen Schärpeträger – optional mit Sonnenschutz trotz Dunkelheit garniert – wie sie mittlerweile allerorts anzutreffen sind. Wie repräsentativ das Ganze nun ist, sei mal dahingestellt.
728 Menschen und Artverwandtes wohnten dem Kick letztlich bei, hierunter immerhin rund 300 Gäste (hierunter auch die anflaggenden Hohlbratzen vom Onkel Adi-Block) – trotz der undankbaren Terminierung auf einen Mittwochabend und der Tatsache, dass just drei Tage zuvor im Sachsenpokal gegen den SSV Makranstädt ebenfalls an selber Stelle angetreten werden durfte. Sportlich gesehen empfingen indes die im Tabellenkeller herumlungernden Hausherren, welche bis dato lediglich einen Sieg aus zehn Partien zu verbuchen hatten, den Tabellenführer aus Zwickau. So verwundert es auch wenig, dass in Anbetracht dessen die Zweitvertretung mit vier Spielern der Stammfiliale aufgestockt wurde. Folglich blieben die Westsachsen die Partie über weitestgehend blass und kassierten bereits in der 10. Spielminute nach einem Standard den alles entscheidenden Todesstoß – durch einen Spieler der Bundesligaequipe… Der FSV war somit die Tabellenspitze los, was den ca. 70-köpfigen aktiven Haufen um RK aber wie gewohnt nicht daran hinderte sein Programm stoisch durchzuziehen, ohne hierbei wirkliche Höhepunkte zu setzen – angesichts der Rahmenbedingungen auch nicht zu verdenken. Dem gegenüber versuchten sich rund 30 Anhänger*innen jüngeren Semesters auf Heimseite hinter einem „Leipzig II“-Lappen ihre „Leipziger Jungs“ (was ungeachtet der polarisierenden Spezifik RBs bei einer außerhalb Leipzig liegenden Heimspielstätte nicht einer gewissen Ironie entbehrt) am Support.
Gegen Ende der vor sich hinplätschernden Partie gesellte sich ein Zwickauer Sportsfreund zu uns, der uns in einem unnachahmlichen Urwäldlerisch fragte, ob wir uns denn nicht draußen mit ihm über „Sportveranstaltungen“ unterhalten wollen. Da wir ohnehin den nächsten Zug gen Leipzig anvisierten, kamen wir kurz darauf seiner Bitte nach. Aus dem sich anbahnenden viel versprechenden Smalltalk wurde dann aber leider doch nichts, da der mitteilsame Herr scheinbar interessantere Gesprächspartner gefunden hatte. Schade, dann eben ein ander Mal!


FC St. Pauli – SpVgg Greuther Fürth 3:2
(3. Spieltag 2. Bundesliga – Millerntor, 16.08.2015)
Nach geraumer Zeit ging es mal wieder in die Hansestadt, deren Bundesligist Jahr um Jahr den letzten Dünnpfiff zusammenspielt, der jedoch dank der unfassbar überflüssigen Relegation vor dem längst hinfälligen Abstieg bewahrt wird (ergo galt das fußballerische Interesse nicht der Rauten-AG). Nachdem infolge eines kuriosen „Arbeitsunfalls“ kurzfristig umgeplant werden musste, startete die Reise gen Norden letztlich erst Samstagnachmittag. Getreu des Mottos „Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh“ lief es natürlich weiterhin nicht wie geplant, sodass die Fahrt einige Schweißausbrüche und Telefonate später zeitlich verzögert von einem Vorort Leipzigs aus beginnen durfte.
Stunden später im Kiez angekommen, schien dies wieder vergessen, wurde doch die wohl stabilste Eckkneipe St. Paulis nach inzwischen dreijähriger Abstinenz angesteuert. Wie es der Zufall so wollte, war das erste Gesicht, welches wir erblickten, sogleich ein guter Bekannter aus Plauen, der eigentlich am Folgetag nach Berlin musste; zum Saufen kannste solch dezente Umwege schon mal auf dich nehmen. Dieser Umstand forcierte geradezu das Mexikanertrinken, wobei die neue Jukebox dem einen gewohnt adäquaten musikalischen Rahmen verlieh. Nett war ferner auch zu beobachten, dass Junggesellenabschiede, übermotivierte V+-Trinker und haste nicht geseh’n unverändert konsequent des Ladens verwiesen werden – Klasse statt Masse! Nach einem Locationwechsel und sich anschließendem, latent ausufernden Philosophieren über den sächsischen Dialekt ging es irgendwann zur Schlafstätte. Da wir aufgrund eines noch zu besorgenden Tickets aber zeitnah am Stadion sein mussten, hatte uns der Kiez alsbald wieder.
Der vor Spielbeginn seitens USP initiierte Marsch zum Stadion, welcher mittels Frontbanner zu Gegenaktivitäten für den am 12.09. geplanten „Tag der deutschen Patrioten“ aufrief, ging – wohl auch angesichts vergleichsweise überschaubarer Beteiligung – mehr oder minder an uns vorbei. Als unsere Reisegruppe kurz darauf komplettiert war, ging es nach den obligatorisch lässigen Einlasskontrollen schnurstracks ins Millerntor, welches an diesem Tag insgesamt 28.421 Zuschauer*innen zu vermelden hatte. Mit dem Einlaufen der Teams gab es auf der gut gefüllten Süd zunächst eine den gesamten Unterrang umspannende Blockfahne im typischen braun-weiß-rot-weiß-braunen Streifenmuster zu sehen. Unter dieser befand sich im Mittelteil des Unterranges anschließend die zweite Blockfahne mit gedoppeltem Streifenmuster, welche beidseitig von einem Fahnenmeer mit dem einfachen Streifenmuster flankiert wurde. Abgerundet wurde diese Aktion schlussendlich durch nun ebenfalls im Mittelteil geschwenkte Fahnen mit dem gedoppelten Streifenmuster, welche das Fahnenmeer auf der Süd komplettierte. Mit Sicherheit derart auch noch nicht oft geschehen, dass unter einer Blockfahne eine weitere aufwartet. Schlicht, aber eine innovative, runde Sache! Auf dem Grün sollte es die Mannschaft danken, indem sie nach 19 Minuten durch Rzatkowski in Führung ging und diese eine Viertelstunde später gar auf 2:0 zu erhöhen vermochte. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit gelang den Gästen jedoch der zu diesem Zeitpunkt absolut verdiente Anschlusstreffer zum 2:1, womit es in die Pause gehen sollte und somit der Startschuss für das nun folgende Spruchbandinferno gefallen war. Immer wieder sympathisch zu sehen, dass auf der Süd, der Nord sowie der Gegengerade alle erdenklichen Gruppen, Zusammenhänge oder Einzelpersonen ihren Senf via Spruchband zum Besten geben und es derart beständig etwas zu lesen gibt. Themen waren u.a. der unverändert in U-Haft sitzende Bremer Genosse Valentin, das hiesige Bleiberecht und allen voran die Mobilisierung zu Gegenveranstaltung zum oben erwähnten 12.09. Besagtes Datum war es dann auch, welches mit Wiederanpfiff weiterhin das optische Geschehen auf den Rängen prägen sollte. Während es auf der Nord einen roten Stern samt braunen und weißen Luftballons und dem Banner „12.09. – Platzverweis für Nazis – Alle hin da!“ zu sehen gab, bei dem die Message eindeutig Vorrang vor der Optik genas, wurde auf der Süd die bekannte, mittels Spruchband garnierte „Antifa Ultra’ Sankt Pauli“-Blockfahne präsentiert.
Nicht ganz unerwartet reihte sich die Fürther Szene um Block 12 hierbei mit dem unterstützenswerten Spruchband „Gegen (je)den Tag der deutschen Patrioten“ ein, wofür es im weiteren Spielverlauf noch Applaus seitens der Süd geben sollte. Ansonsten blieb der Gästeanhang, welcher überhaupt erst kurz vor Anpfiff den Block betrat und entsprechend beflaggte, recht blass. Mit Ausnahme eines weiteren Spruchbandes für ein Mitglied der Szene war von den Gästen, bei welchen lediglich der ca. 150-köpfige Szenehaufen beständig – aber letztlich vergeblich – um Stimmung bemüht war, nichts zu vernehmen. Aber auch die Süd, welche Unterstützung aus Bergamo, München und Babelsberg widerfuhr, erwischte keinen Glanztag, sodass nur mithilfe der Gegengerade die Gesänge gut schepperten.
Eine Viertelstunde vor Schluss sollte es indes zur spielentscheidenden und durchaus verrückten Szene kommen: Fürth schießt den vermeintlichen Ausgleich, welcher von Fans und Spielern gefeiert wird; wegen Abseits wird dieser allerdings nicht gegeben, was die Hausherren geistesgegenwärtig unmittelbar in einen Konter ummünzen und den verdutzten Gästen dank Doppelpack Rzatkowskis das 3:1 einschenken. Während auf Gästeseite also der Ausgleich bejubelt wurde, musste just wenige Sekunden später realisiert werden, dass es nun zwei Tore bis zum Ausgleich bedarf. Fünf Minuten später fiel zwar noch der Anschlusstreffer, doch gelang es den Kiezkickern – auch mit einigem Dusel – schlussendlich diese spannende, wenngleich nicht spielerisch hochwertige Partie für sich zu entscheiden.
Gemäß dem eingangs erwähnten Motto durfte ich noch feststellen, dass meine Sonnenbrille sich irgendwie irgendwo verabschiedet hatte und nach deftigem Resteessen ging es um ebendiese Erkenntnis reicher wieder in die Zone.


Olympique de Marseille – SM Caen 0:1
(1. Spieltag Ligue 1 – Stade Vélodrome, 08.08.2015)
Sommer, Sonne, Sozialismus! Naja, während wir an letzterem noch arbeiten, konnten zumindest die ersten beiden während des Urlaubs in der ältesten und mit einer Einwohner*innenzahl von mehr als einer Million zweitgrößten Stadt Frankreichs als abgehakt betrachtet werden. Die Rede ist folglich von der an der südfranzösischen Mittelmeerküste gelegenen Hafenstadt Marseille – dem (scheinbar) globalen Mekka der Trash-Tätowierungen. Die Stadt, in der jeder Straße und jeder Gasse der zarte Duft von Urin anhaftete, wusste durch eine Vielzahl künstlerisch wertvoller Sehenswürdigkeiten – vornehmlich auf den zumeist lederartigen Häuten überbräunter Touris zu bewundern – zu brillieren. Aber nichtsdestotrotz eine wunderschöne, sehenswerte Stadt, bei welcher mediterranes Flair auf polnische Plattenbauten trifft, Maritimes und Urbanes fließend ineinander übergehen und bazarartige Straßenzüge ebenso omnipräsent sind wie Graffiti, an denen sich allem Anschein nach kein Schwein stört. Sehr geil!
Ebenso im Stadtbild verankert ist der lokale, in azurblau-weiß aufspielende Fußballverein Olympique Marseille (OM). Mittels Aufklebern und dutzenden Vereinstattoos, aber allen voran durch an jeder Ecke getragenen Vereinstrikots musste beim Verlassen der Bleibe zwangsläufig hierüber gestolpert werden (hinzuzufügen wäre, dass allgemein überproportional viele Trikots getragen werden, wovon jedoch ungefähr die Hälfte internationalen Teams – namentlich insbesondere Real, Chelsea und Bayern – zuzurechnen sind). Da meine Reisebegleiterin und ich den Urlaub selbstredend so geplant hatten, dass auf dessen Ende das erste Saisonspiel von OM fiel, stand einer Visite also nichts im Wege. Der am Vorabend der Partie eigentlich eingeplante Trip zum Drittligakick im nahe gelegenen St. Raphaël fiel hingegen leider der überaus mauen Nahverkehrsanbindung sowie dystopischen Automieten zum Opfer. Sei’s drum, sollte dies letztlich doch der einzige Wermutstropfen bleiben.
Am Spieltag selbst wurde sich per pedes zur Heimstätte OMs begeben: dem Stade Vélodrome – das mit insgesamt 67.394 Plätzen zweitgrößte Stadion des ganzen Landes und das größte, in dem Punktspiele ausgetragen werden. Je näher wir diesem kamen, um so mehr glich die Szenerie einer Art Volksfest: aus allen Himmelsrichtungen strömten aberhunderte Menschen in Vereinsklamotte gen Stadion, begleitet von gelegentlichen Gesängen, als auch Böllern, und belagerten förmlich die Straßen rund ums Stadion. Das hierdurch zustande kommende chaotische Verkehrstreiben hätte den „besorgten Bürgern“ wahrscheinlich Schaum vor dem Mund getrieben und den Scum in Uniform auf den Plan gerufen; nicht jedoch hier. Alles lief überaus lässig und stressfrei ab und selbst die Präsenz der Cops glich eher der bei hiesigen Spielen im Bezirk – wenn überhaupt. Gegenüber des Stadions wartete nachfolgend das erste wirkliche Kuriosum auf uns: ein Shop des Commando Ultra 1984. Dabei darf nicht der Fehler gemacht werden, postwendend an provisorische Stände oder Artverwandtes zu denken wie es bei Kurven hierzulande Usus ist. Eher das Gegenteil ist der Fall: konsumwütige Massen strömen in ein Geschäft (!), dessen Eingang aufgrund ebendiesen Andrangs von einer Anabolika-Pumpe kontrolliert wird, kaufen, was die EC-Karte oder was auch immer hergibt und verlassen das Spektakel anschließend mit einer bunten Plastiktüte, die das Logo des Commando Ultra ziert. Da fragste dich, ob die nun das Merchandising im subkulturellen Gewand professionalisiert oder aber pervertiert haben. Letzten Endes verhält es sich wohl ähnlich wie bei RB: beides.
Nachdem das Einfahren des Mannschaftsbusses abgefeiert wurde als käme dieser frischgebacken von einer Marsmission, war es auch für uns an der Zeit sich ins Stadioninnere zu begeben. Für noch annehmbare 37,50€ statt der wie im Vorfeld bei diversen Internetseiten zu lesenden 54€ ging es auf die Gegengerade: die Tribune Jean Bouin, welche allein knapp 19.000 Menschen Platz bietet. Hierbei erwies es sich übrigens von Vorteil, die Karte bereits so früh wie möglich vor Ort zu holen, da die Preise andernfalls recht schnell eher unappetitliche Sphären erreichen. Appetitlicher dagegen waren wider Erwarten die Bierpreise: ’n Fünfer für 0,5l Heineken lag dabei sogar noch unter dem, was im Schnitt allerorts in den Kneipen zu blechen war. Derart ausgestattet niedergelassen und den Blick ins – tatsächlich mal sprichwörtlich – weite Rund schweifen lassen. Im Vélodrome, welches (leider) eigens für die im kommenden Jahr stattfindende EM modernisiert und um weitere ca. 7.000 Plätze aufgestockt wurde, fanden sich letztlich satte 60.458 Zuschauer*innen ein. Zum Stadion erscheint mir rückblickend nebst der wirklich schnieken sanitären Situation nur die jeweils nach oben hin oval verlaufenden Tribünen erwähnenswert. Auf der lediglich im Oberrang geöffneten Virage Nord um die eher unpolitischen Gruppen Dodger’s, Fanatics, Yankee Nord 1987 (die trotz der zahlreichen Jahre auf ihrem Buckel ihren Lappen nicht aufgehängt bekamen) und Marseille Trop Puissant 1994 gab es zu Spielbeginn ein eher dürftiges, um nicht zu sagen erbärmliches Intro zu bewundern bzw. bemitleiden. Während auf Seiten der Fanatics unabhängig davon mittels Banner einem verstorbenen Szene-Mitglied gedacht wurde, sollte direkt daneben ein mit Aufschrift versehenes Banner – wohlgemerkt keine Blockfahne – in den Farben der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (gelb-rot), deren Hauptstadt Marseille ist, entrollt werden, was von einigen weißen Wurfrollen garniert werden sollte. Tja, geklappt hat nur letzteres und die Virage Nord hat es trotz dreimaligen (!) Anlauf und einem mehrminütigen Kampf nicht auf die Kette bekommen die wie auch immer geartete Botschaft gen Feld zu schicken. Gänzlich anders verhielt es sich auf der Virage Sud, wo die als links einzuordnenden Gruppen Commando Ultra 1984 und die South Winners 1987 samt Umfeld beheimatet sind. Im Unterrang, dem Platz des CU84, wurde eine von einem blauen Kreuz durchzogenen weiße Blockfahne gezeigt, wobei auf dem Querbalken „Ultras“ zu lesen war und mittig das Gruppenlogo des CU84 prangte, währenddessen im Oberrang, dem Standort der SW87, eine schlichte Zettelchoreo, die in blau-weiß „OM“ mitsamt gelben Stern ergab, das Bild abrundete. Nach dem Herunterlassen wurde auf beiden Rängen noch ein wenig gezündelt, sodass hier im Gegensatz zur gegenüberliegenden Hintertortribüne von einer schicken Aktion gesprochen werden kann. Der sich anschließende Support war indes sehr durchwachsen: zogen alle drei Stimmungskerne gemeinsam an einem Strang, was zusätzlich auch weitere Teile des Stadions animierte, konnte es gut laut werden. Allerdings war dies lediglich zu Beginn der Partie der Fall, sodass Virage Nord und Sud über weite Teile ihr eigenes Süppchen kochten und erschwerend hinzukam, dass zum Teil gar auf der Virage Sud im Ober- und Unterrang die jeweiligen Gruppen ihr Ding durchzogen. Das Ergebnis kann sich sicherlich vorgestellt werden: drei unabhängig voneinander singende Stimmungshaufen auf Seiten der Hausherren sorgten nicht gerade für einen Hexenkessel oder dergleichen. Dünne war darüber hinaus auch der Tifo des CU84, bestand dieser doch aus mindestens 8 handgezählten Nationalstaatsfahnen, wodurch Erinnerungen an die Einlaufzeremonie der olympischen Spiele geweckt werden. Den lässigsten Eindruck hinterließen dabei noch die SW87, die entgegen der eigentlichen Vereinsfarben mehrheitlich in orange gekleidet sind, wobei sich mit Spielbeginn um die 800 Leute ihrer Shirts entledigten und diese fortan rhythmisch zu den Gesängen mittels Hochwerfen als Stilmittel einsetzten – konnte sich auf jeden Fall sehen lassen!
Sportlich gesehen schien an diesem ersten Spieltag die Favoritenrolle klar verteilt zu sein: der Viertplatzierte der Vorsaison und insgesamt neunfache Meister, zehnfache Pokalsieger, Champions League-Gewinner ’93 sowie die Mannschaft mit den meisten Siegen in der Ligue 1 trat gegen den Underdog aus der Normandie an. „Nord-Süd-Gipfel“ sozusagen wie es geistreiche Kommentator*innen hierzulande gerne heraufbeschwören. Letzten Endes sollte es aber ganz anders kommen: die Gäste gingen in der 27. Minute durch Debort in Front, nachdem die Partie bis dato recht ausgeglichen war. OM drückte folgend auf den Ausgleich, scheiterte aber ein ums andere Mal an finsteren Abschlüssen, während die Gäste aus dem Norden weiterhin durch Konter gefährlich blieben. Ein Abseitstor auf Heimseite ließ das Stadion kurzzeitig noch mal aufhorchen, dabei sollte es jedoch bleiben. Ein in der zweiten Halbzeit müde gewordener Kick ging zu Ende, der im wahrsten Sinne des Wortes einen faden Beigeschmack hinterließ, gab es doch circa zehn Minuten vor Spielende kein Bier mehr. Da willste dir dekadent einen reinstellen und dann wirste deine Tourikohle nicht los – merde! Die geschätzten 300 Gäste waren indes nur nach Spielende optisch wie akustisch zu vernehmen, indem fleißig gen Nord gepöbelt wurde und diese unsägliche White Stripes-Melodie intoniert wurde, die mittlerweile ja jeder neuerdings unverklemmten Partymeilenbockwurst bekannt sein dürfte.
Am Folgetag, welcher zugleich unser letzter Abend in Marseille sein sollte, erfuhren wir noch am Rande eines HC-Konzis in unserem lieb gewonnenen Squat, dass infolge dieses „Fehlstarts“ der argentinische Trainer Bielsa trotz noch laufenden Vertrages seinen Hut nahm – und dies angesichts eines (auch von offizieller Seite aus gepflegten) Personenkultes, auf den wohl selbst Stalin neidisch geschielt hätte.


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